Wirkungsweise

Osteopathie ist eine autarke, ganzheitlich wirkende manuelle Behandlungsmethode für jeden Menschen – ob  Mann oder Frau, Baby, Teenager, 30, 40 oder 90 Jahre alt. Sie richtet den Blick auf das Gleichgewicht aller Systeme des Organismus des Menschen. Dieses Gleichgewicht sowohl in physischer als auch in psychischer Hinsicht zu bewahren oder wiederherzustellen, ist Inhalt der Osteopathie. Dabei erhebt Osteopathie nicht den Anspruch, heilen zu können, sondern zielt darauf ab, durch gezielte Berührungen die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren.

Osteopathie basiert auf der Erkenntnis, dass der Organismus eine Einheit bildet und Lebensfunktionen nur dann harmonisch ablaufen, wenn die Strukturen und Gewebe im Körper ungestört in Bewegung bleiben. Osteopathie fördert und unterstützt in besonderem Maße die Fähigkeit des menschlichen Körpers zur Selbstheilung und damit die Wiederherstellung der Beweglichkeit aller Gewebe und Flüssigkeiten im gesamten Körper. Dabei bezieht Osteopathie alle Systeme des Menschen (strukturell-funktionelles System, viscerales System und craniosacrales System) in ihren ganzheitlichen Behandlungsansatz mit ein.

Strukturell-funktionelles System

In diesem System widmen wir uns den Funktionsstörungen des Bewegungsapparats (z.B. Gelenke, Muskeln, Sehnen, Bänder, Wirbelsäule). Dabei bedient sich der Osteopath einer Vielzahl von manuellen Techniken, jeweils abgestimmt auf die Erfordernisse.

Viscerales System

Das viscerale System beschäftigt sich mit Mobilitätseinschränkungen der inneren Organe und ihren Befestigungen. Bewegungs-/Funktionseinschränkungen versucht der Osteopath mittels spezieller Grifftechniken zu lösen.

Craniosacrales System

Das craniosacrale System erspürt Funktionsstörungen des Nervensystems, der Gehirnflüssigkeit sowie der knöchernen und membranösen Verbindung von Schädel (Cranium) und Kreuzbein (Sacrum). Hierzu muss man wissen, dass Schädelknochen und Kreuzbein über das Rückenmark verbunden sind und eine funktionelle Einheit bilden. Treten in diesem Bereich Störungen auf, so wirkt sich dies auf den gesamten Organismus aus.

Um die unterschiedlichen Probleme angehen zu können, stehen eine Reihe von manuellen osteopathischen Techniken zur Verfügung. Diese zu erlernen, erfordert eine langjährige Schulung sowie eine genaue Kenntnis der Anatomie, also der Gestalt, Lage und Struktur von Körperteilen, Organen, Gewebe und Zellen. Nur, wer darüber Bescheid weiß, wie die einzelnen Strukturen des Körpers funktionell zusammenhängende Organsysteme bilden, kann die Lösung für Beschwerden finden. Zumal nicht immer dort, wo Schmerz empfunden wird, der Schmerz auch zu behandeln ist.

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