Taping

Ob in der Orthopädie, Physiotherapie, Sportmedizin etc. – Taping für Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenke findet überall Anwendung. Auch wenn der Tapeverband selbst keine heilende Wirkung hat, so besitzt er aber eine schützende Funktion und kann zudem durch die spezielle Klebetechnik Schmerzen vermindern. Außerdem wirken Tapeverbände positiv auf Nerven, Muskelfunktion und Gelenke sowie auf das Lymphsystem und den Stoffwechsel.

Klassisches Taping

Klassische Tapes sind vornehmlich weiß oder blau, nicht elastisch und auch nicht wasser- und luftdurchlässig. Sie dienen sich vor allem dazu an, Gelenke zu stabilisieren und zu fixieren.

Kinesio-Taping

Diese Tapes bestehen zumeist aus elastischem Nylongewebe oder aus Baumwolle, sind wasser- und luftdurchlässig und in verschiedenen Farben erhältlich. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Getaped werden können z.B. Gesicht, Hals und Kopf, Bauch, Rumpf, Arme, Beine, Hände, Füße, aber auch Narben, innere Organe, Gefäße, Lymphe und Nerven. Auch Skelettfehlstellungen (Skoliose) sprechen gut auf Taping an.
Bei den verschiedenfarbigen Kinesio-Tapes leitet sich die Wirkung der Farbe aus der Farblehre ab. Danach besitzt die Haut Rezeptoren, die die Wellenlänge der Farben erkennen und mithin auf sie reagieren können.
Taping mit Kinesio-Tapes wird z.B. angewandt bei Gelenk-Verletzungen an der Hand, am Finger, an Knie, Ellbogen oder Schulter, aber auch bei Verletzungen des Weichteilgewebes, wie z.B. bei Problemen mit der Achillessehne, bei Zerrungen etc.. Das luft- und schweißdurchlässige Tape lässt sämtliche Bewegungen zu. Auch Duschen und Baden, allerdings nicht allzu heiß, sind möglich.

Um alle Möglichkeiten und Behandlungsformen des Kinesio-Tapings anwenden zu können, sind fortlaufende fundierte Weiterbildungen erforderlich.

Das Taping übernimmt zunächst der Physiotherapeut. Er wird Sie aber gerne später auch in die Technik einweisen, damit Sie sich dann selbst tapen können.

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